Es gibt natürlich wie überall eine Maskenpflicht und die Dhamma-Halle ist in der Mitte mit einer provisorischen Wand geteilt. So können z.Z. jeweils 30 weibliche und 30 männliche Meditierende an Kursen teilnehmen, zusätzlich bis zu 30 Dhamma-Helfer*innen. Da das Zentrum ausschließlich über Einzelzimmer mit Bad verfügt, können die erforderlichen Abstände gut gewahrt werden.
Während die Kursteilnehmer*innen in dieser geschützten, ruhigen und konzentrierten Dhamma-Atmosphäre meditieren dürfen, geben die Dhamma-Helfer*innen in der Küche oder im Büro Service oder helfen beim Ausbau der Meditationszellen. Seit Monaten sind engagierte Langzeithelfer*innen dabei, die 64 Zellen zu bauen. Und das in kompletter Eigenleistung. Einige Sonderspenden zum Zweck des Ausbaus des vom Rohbau her vorgesehenen Zellenblocks haben die Beschaffung der Materialien ermöglicht, sodass dieser Eigenbau Schritt für Schritt gemacht werden konnte. Es wird nur noch wenige Tage dauern, bis die ersten Meditierenden die Meditationszellen einweihen können. Spätestens zum Satipatthana-Kurs im April werden die Kursteilnehmer*innen in der Halle oder in der Zelle meditieren können. Die Meditationszellen bieten dann noch mehr Ungestörtheit und sehr konzentriertes Arbeiten. Goenkaji weist in seinen Vorträgen immer wieder darauf hin, dass in einem idealen Meditationszentrum jeder Meditierende in einer eigenen Zelle sitzt. Unseren polnischen Dhamma-Freunden ist dieser wichtige Ausbauschritt ihres Zentrums jetzt gelungen.

Überhaupt hat sich sehr viel getan seit dem Aufbau von Dhamma Pallava im Jahr 2017. So sind z.B. die Gehbereiche erweitert und geschwungene Wege angelegt worden, um den recht eintönigen Waldbereich so zu gestalten, sodass man sich dort weniger begegnet. Ein hübscher Teich ist kurz vor seiner Fertigstellung. Im Sommer werden sich dort sicherlich viele Insekten und Vögel tummeln. Das sind für die Meditierenden die augenfälligsten Veränderungen. Unglaublich viel mehr ist „hinter den Kulissen“ in den Komittees und im Vipassana-Verein gemacht worden.
Dhamma Pallava hat sich in wenigen Jahren zu einem vorbildlichen Vipassana-Zentrum entwickelt. Viele Meditierende aus Polen, Deutschland, Österreich, Tschechien und vielen anderen Ländern kommen zu den stets ausgebuchten Kursen. Im August wird nun das erste Mal ein 30-Tage-Kurs für erfahrene Alte Meditierende stattfinden. Der „Spross Dhammas“ wie Dhamma Pallava heißt, wächst und gedeiht. Das alles ist nur möglich durch das Dana von vielen Meditierenden, sowohl als Geldspende als auch als Dhamma-Dana, also der Mithilfe auf einem oder mehreren Kursen. Teilnehmende aus Deutschland haben inzwischen übrigens die Möglichkeit, eine Spendenbestätigung zur Vorlage beim hiesigen Finanzamt zu erhalten.
Nähere Informationen hierzu finden Sie im unteren Bereich unter
https://pallava.dhamma.org/de/alte-schueler/so-koennen-sie-eine-spende-geben/. Dies gilt selbstverständlich nur für Spenden auf das dort angegebene neu eingerichtete Euro-Konto in Polen.
