Inzwischen ist auch die Humusierung, d.h. das Wiederauftragen von Muttererde auf die Flächen, die unter den Baggerarbeiten gelitten hatten, abgeschlossen. Verbunden mit dem Straßenbau konnten die notwendigen Wasser- und Abwasserleitungen verlegt, sowie der zukünftige Parkplatz angelegt werden. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Entwicklung des Zentrums getan, denn nun können auch schwere Baufahrzeuge das Baugelände anfahren, um die notwendigen Gebäude für den Kursbetrieb zu errichten.
Für dieses Jahr hat sich der österreichische Vipassana-Verein viel vorgenommen.
- Als Wichtigstes soll mit der Verlegung von Strom und Breitbandkabel auf das Gelände die Infrastruktur komplettiert werden. Die Hoffnung ist, dass die Arbeiten im Spätsommer oder Herbst beginnen können. Die Finanzierung der Stromtrasse steht zwar noch nicht ganz, aber der Verein ist guter Hoffnung, dass bis zum ins Auge gefassten Arbeitsbeginn genügend Spenden dafür beisammen sein werden. Mit dem Vorhandensein von Strom und Wasser sowie entsprechender Abwasserentsorgung wird das Meditieren und Arbeiten auf dem Gelände für alle sehr viel einfacher und angenehmer sein.
- Die Fertigstellung der noch ausstehenden Arbeiten an der provisorischen Meditationshalle („Gartenhütte“) hat ebenfalls eine hohe Priorität, um in Zukunft auch in den Wintermonaten regelmäßig Gruppensitzungen und 1-Tage-Kurs auf dem Dhamma-Gelände abhalten zu können. Dafür benötigt es noch die Dämmung des Daches, einen Kamin, die Komplettierung des Innenausbaus, ein Brauchwassersystem usw.
- Eine weitere kleine Hütte als Werkstatt, Lager oder auch Unterkunft und ein überdachter Bereich zum wettergeschützten Kochen, Essen und Arbeiten soll neben dem vorhandenen Bauwagen entstehen.
- Ein großer Wunsch wäre, baldmöglichst einige einfache Unterkünfte vor allem für Langzeithelfer*innen zu bauen, z.B. kleine Holzhütten oder Holzzelte. Durch die notwendigen Baumfällungen im Zuge des Straßenbaus ist sehr viel Holz angefallen, das bereits ordentlich zu Bauholz zersägt, vor Ort lagert und zum Bauen genutzt werden kann. Ein Prototyp könnte evtl. schon im Frühjahr gebaut werden.
- Als Folge der Straßenbauarbeiten fällt jetzt auch gerade sehr viel Gartenarbeit an – es muss an vielen Stellen neu eingesät werden, um alles wieder schön zum Wachsen und Blühen zu bringen. Darüber hinaus fällt bei der Landschaftspflege und der Pflege des Waldes, der zu Dhamma Mudita gehört, immer einiges an Arbeit an.
Wie im letzten Jahr lädt der österreichische Vipassana – Verein auch dieses Jahr wieder alle ein, bei den oben aufgelisteten Arbeiten mitzuhelfen. Für Unterkünfte für Langzeithelfer*innen wird Sorge getragen – wenn nötig, werden dafür Wohnungen im Ort Rechberg angemietet, der nur ca. 15 Min. Fußweg vom Zentrum entfernt ist. Dhamma-Helfer*innen, die gerne draußen in der Natur arbeiten, die einfache Bedingungen nicht scheuen und Lust haben, eigene Ideen mit einzubringen, werden in Dhamma Mudita ein weites Feld von vielseitigen Arbeiten vorfinden. Und eine schöne Meditationshalle, um sich immer wieder mit guten Dhamma-Schwingungen aufzuladen.
Möglicher Kauf eines Dhamma-Hauses in Österreich
In den zwei vergangenen Newslettern wurde davon berichtet, dass der österreichische Vipassana-Verein eventuell die Möglichkeit hat, eine stillgelegte Jugendherberge zu erwerben. Diese würde als Dhamma-Haus dienen, solange das eigentliche Vipassana-Zentrum Dhamma Mudita noch nicht fertig gebaut ist. Sehr viele Meditierende aus Deutschland und Österreich haben sich auf den Aufruf zur Mithilfe bei der Finanzierung des Dhamma-Hauses gemeldet, sodass ein Kaufangebot möglich wurde. Leider hatte sich dann inzwischen noch ein weiterer Kaufinteressent gemeldet. Eine Entscheidung, ob ihm oder dem österreichischen vipassana-Verein das Haus verkauft wird, ist immer noch nicht gefallen.
Unsere österreichischen Dhamma-Schwestern und -Brüder sind weiterhin guten Mutes und üben sich in Geduld und Gleichmut. Wir werden Sie hier im Newsletter auf dem Laufenden halten.

