Ein erfahrener Meditierender und ausgebildeter Zimmermann, der vorher im Schweizer Zentrum Service gegeben hatte, hatte sich als Langzeithelfer gemeldet, um die Arbeiten zur Errichtung des Holzgebäudes fachmännisch anzuleiten. Mit seiner Hilfe konnten die Arbeiten während mehrerer Arbeitsperioden und verlängerter Wochenenden zum allergrößten Teil in Eigenarbeit durch Meditierende vorgenommen werden. Dachziegel wurden zum Beispiel „gegen Abholung“ in einer gemeinsamen Aktion vom Dach eines alten Hofes heruntergeholt, zum Zentrum transportiert und dann unter Anleitung eines Dachdeckers für das Dach der „Gartenhütte“, wie sie offiziell genannt wird, wiederverwendet. Teilweise waren 14 Helfer und Helferinnen, darunter auch zwei Assistenzlehrer, vor Ort. Alle Helfer haben auf der Wiese unterhalb des Baugeländes in ihren Zelten gecampt oder hatten die Möglichkeit, Quartiere im Ort oder der Nachbarschaft in Anspruch zu nehmen.

Pünktlich zu den „Rechberger Vipassana-Tagen“ am 28. und 29. September war der schöne, gelb leuchtende Holzbau soweit fertig gestellt, dass er zusammen mit den zwei Kompostklos bei einem 1-Tages-Kurs eingeweiht werden konnte. 34 Meditierende saßen den Kurs und konnten dabei erstmals erleben, wie angenehm es war, das Mittagessen in einem festen, trockenen Gebäude genießen zu können, ohne sich um den gewaltigen Regenschauer sorgen zu müssen, der draußen gerade niederging.
Am Abend nach dem 1-Tages-Kurs fand dann das erste Vipassana-Treffen in der neuen Hütte statt, bei dem die Komitees ihre Arbeit vorstellten und die kommenden Projekte diskutierten. Da die Stromversorgung mit einem kleinen Generator Probleme machte, fand die abschließende Gruppensitzung bei romantischem Kerzenlicht statt.
Es ist schön zu sehen, was eine konzertierte Aktion in überschaubarer Zeit zustande bringen kann. Mit der Gartenhütte besitzt der österreichische Vipassana-Verein nun einen Ort für regelmäßige Gruppensitzungen und monatliche 1-Tages-Kurse direkt auf dem Zentrumsgelände. Dort werden in Zukunft die Vereinstreffen und Komiteesitzungen stattfinden. In dem großen Hauptraum können 40 Meditierende zusammen sitzen, plus zwei Assistenzlehrer und je 2 Helfer/innen. Der Hauptraum wird zu beiden Seiten von je einer Lobby flankiert, in der sich die Garderobe befindet und wo die Mahlzeiten geschlechtergetrennt eingenommen werden können. Zudem ist noch reichlich wertvoller Lagerplatz unter dem Dach vorhanden.

Ein paar abschließende Arbeiten sind noch im November geplant, um das Gebäude gut winterfest zu machen. Mit der nun möglichen regelmäßigen Meditation auf dem Gelände werden auch die Dhamma-Schwingungen immer weiter gestärkt werden können – eine gute Voraussetzung für reguläre 10-Tage-Kurse, die hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft möglich werden, wenn einmal die finanziellen Mittel für den Bauabschnitt 1 über Spenden und Darlehen angesammelt werden konnten.
Wer sich an kommenden Arbeiten auf dem Zentrumsgelände beteiligen möchte, gern mehr Informationen hätte oder finanziell helfen möchte, findet hier die entsprechenden Kontaktadressen und Spendenkonten:
Verein für Vipassana Meditation
Ottakringer Straße 14/14, 1170 Wien, Österreich
info@austria.dhamma.org
- Webseite: www.austria.dhamma.org (Benutzername: oldstudent; Passwort: behappy)
- Kontakt Zentrum: zentrum@austria.dhamma.org
- Kontakt Finanzen: finanzen@austria.dhamma.org
- Kontakt Dhamma Service: service-kontakt@austria.dhamma.org
Spendenkonto Österreich:
IBAN: AT97 3447 5000 0002 6799, BIC: RZOOAT2L111
Spendenkonto Deutschland:
IBAN: DE73 4306 0967 0013 1043 01, BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck „Vipassana Zentrum Österreich“
