Die Kosten betragen rund 1,2 Mio. €, davon entfällt ein recht hoher Anteil auf die Geländeregulierung, die Straße und die Medienanschlüsse. Das Haus ist nach dem Niedrigenenergiestandard KW 55 gebaut. Es fügt sich harmonisch in die Umgebung ein und steht am Eingang zu Dhamma Dvara etwas außerhalb des eigentlichen Geländes.
Mit dem Bau beauftragt waren ausschließlich Firmen aus der sehr nahen Umgebung. Wir haben mittlerweile sehr gute und vertrauensvolle Kontakte zu den Bau-und Handwerksfirmen aus dem Vogtland. Basis waren die Erfahrungen der letzten Jahre Bautätigkeit in Dhamma Dvara, u.a. für die neue Dhammahalle. Es gab nur geringfügig handwerkliche Eigenleistung von alten Schülern, da keine permanente Bauleitung und Betreuung von Bauprofis möglich war (dies war auch nie beabsichtigt). Es gab keine Probleme während der Bauzeit, alles in allem war der Ablauf außergewöhnlich reibungslos.
Das neue Haus H ist so wichtig, weil Dhamma Dvara mit ca. 150 Meditierenden und Helfern ein recht großes Zentrum geworden ist. Um die Kontinuität von einem Kurs zum anderen zu gewährleisten, sind Langzeithelfer unbedingt erforderlich. Sie geben dem Zentrum die Stütze, da sie sich nach einiger Zeit gut mit den Abläufen und Anforderungen auskennen. Langzeithelfer sind über mehrere Wochen und Monate im Zentrum und können die Dhamma-Helfer, die für einen Kurs kommen, anleiten. Bislang waren die Langzeithelfer in Wohncontainern oder Bauwagen mit Außentoiletten untergebracht. Die Container und Bauwagen sind sehr provisorisch, sind im Winter kalt bzw. verbrauchen viel Energie zum Heizen und bieten keinerlei Privatsphäre. Diese jedoch ist für einen Langzeithelfer wichtig, um über so lange Zeit mit Freude und Energie Dhamma-Service zu geben und gleichzeitig jeden Tag drei Stunden zu meditieren.





