Die erste Veranstaltung fand am 2. Dezember letzten Jahres in Dhamma Padhāna statt, dem Europäischen Zentrum für Lange Kurse, das sich in Großbritannien befindet. Der erste 60-Tage-Kurs des Zentrums endete an jenem Morgen, und die Teilnehmer und andere Alte Schüler waren eingeladen, den Rest des Tages zu bleiben, um gemeinsam Präsentationen zur Vipassana-Tradition und über Goenkajis Wirken zu sehen.


Am 30. Januar versammelten sich dann rund 2.000 Meditierende in der Global Vipassana Pagode in Mumbai zu einer eintägigen Feier. Auf dem Programm stand die erstmalige Vorführung eines neuen Films, in dem einige der ältesten Schüler Goenkajis interviewt werden. Am nächsten Tag fanden Gruppensitzungen im Panchayati Wadi Bhavan statt, dem Gästehaus im Zentrum von Mumbai, wo im Juli 1969 der erste Kurs stattfand. Diese Veranstaltungen fanden zeitgleich mit Goenkajis Geburtstag statt.

Am 15. und 16. Dezember findet in der GLOBAL VIPASSANA PAGODA MUMBAI eine zweitägige Feier zum Jubiläum des 50. Jahrestages des „returns“ von Dhamma an seinen Ursprung statt. Meditierende aus der ganzen Welt sind eingeladen zu einer gemeinsamen Gruppensitzung. Damit erfüllt sich die Vision unseres Lehrers S.N. Goenka, dass Tausende Menschen aus der ganzen Welt unter dem Dach der weltgrößten Pagode gemeinsam meditieren. (Programm und Anmeldung)

In zahlreichen Zentren verschiedener Länder sind ebenso Veranstaltungen zur Erinnerung an das erste halbe Jahrhundert der Verbreitung von Vipassana geplant. Auf dem Programm stehen Erinnerungen Alter Schüler, die Goenkaji persönlich kannten, sowie Filme über die Tradition.
Was auch immer darüber hinaus auf dem Programm steht, die sinnvollste Art, den Jahrestag zu feiern, ist es, zu meditieren. Und das können wir immer und überall tun. Alles, was wir brauchen, ist ein Ort, an dem wir in Ruhe sitzen können.
Wie Goenkaji am Ende eines 10-Tages-Kurses sagt:
„Der Hauptzweck [der Meditation] sollte in deinem Geist immer ganz klar präsent sein: ,,Ich mache diese Übung jeden Morgen und Abend, um das Gewohnheitsmuster meines Lebens zu ändern. Wenn ich ein Sklave dieses Gewohnheitsmusters bleibe, entwickle ich immer wieder Verlangen und Abneigung, was für mich beträchtliches Leid bedeutet. Ich muss aus meinem Elend herauskommen. Und wenn ich unglücklich werde, mache ich andere unglücklich. Ich sollte kein Vehikel dafür werden, um andere unglücklich zu machen.“ Dieser Punkt sollte Euch völlig klar sein: ,,Ich praktiziere dies nicht als Ritus, Ritual oder religiöse Zeremonie, ganz bestimmt nicht. Dies ist eine geistige Übung. Ich mache körperliche Übungen, um den Körper fit, gesund, gesund und stark zu halten. Das hier ist eine geistige Übung, um den Geist gesund, stark und intakt zu erhalten.“ Mit diesem Verständnis praktiziert weiter und erhaltet die besten Früchte des Dhamma.
Ihr habt jetzt das wunderbare Dhamma, und eine wunderbare Technik. Nutzt das. Und achtet darauf, dass Ihr es nicht nur behaltet, sondern auch vermehrt. Seht, dass Ihr in Dhamma wachst, wachst in Dhamma.“